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... ging es natürlich nicht! Stundenlanges Einrichten der Mikroskopeinstellungen sind zwar sehr essentiell, bieten aber keinerlei Garantie, dass eine EMCD-Messung auf Anhieb funktioniert.

Dass ich auf Anhieb beim ersten Versuch sofort ein passables Ergebnis erhalte, wäre mehr als zu schön und definitv nur ein Traum gewesen. Aber schaut euch doch selbst mal an, was ich da letzten Freitag produziert habe:


Das ist ja mal wirklich absoluter Schrott. Ich habe mal versucht jeweils die L2 Kante von Cobalt mit einer schwarzen Linie zu markieren. Dabei fallen schon mal zwei gewaltige Probleme ins Auge:

  • Die Spitzen, die laut Literatur bei 780eV liegen sollten - liegen mehr als 20eV auseinander.
  • Die Spitze in der ersten Messng ist "enorm" verbreitert.

Bei diesem miesen Rohmaterial brauch ich gar nicht erst anfangen aus diesen beiden Spektren das EMCD-Signal zu berechnen. Na, Prost Mahlzeit!

Das schreit ganz laut nach mehr Arbeit am TEM...